Unlängst weilte AP Sportsteam-Athlet Mathias in Thailand, genauer gesagt in Rawai auf Phuket. Auch das Training musste weitergehen und so standen die beiden Varianten “Klimatisierter Fitnessraum mit Laufband im Resort” und “Laufen bei 34° C und 60% Luftfeuchtigkeit in der freien Natur” zur Auswahl, um dem gesteigerten Verzehr von leckerem Thaifood entgegenzuwirken.
Die schönste Laufstrecke der Welt
Selbstverständlich kam für Mathias nur die freie Natur infrage und so fand er sich am dritten Tag um 7.00 Uhr auf dem 5 km-Weg zum Nai Harn Beach wieder. Zahlreiche Geruchsvariationen säumten seinen Weg. Nach Aromaöl und Räucherstäbchen aus den Massagesalons an der Straße wechselten sich die Duftnoten von Satéspießen der rasenden Mobilküchen und Zweitakt-Benzin der Hunderten Mopeds ab.
10 km bei den Temperaturen, bei der Luftfeuchtigkeit und ungeschützt der Sonne ausgeliefert fühlen sich an wie 20 km im kalten Deutschland. Zum Glück konnte man nach halber Strecke erst einmal den Strand und das Wasser genießen. Die Tsunamischäden sind übrigens vollständig beseitigt, Nai Harn Beach wurde seinerzeit stark getroffen.
Farang oder Kickboxer
Läufer auf Phuket stammen ausschließlich aus zwei Gattungen: Der weiße Ausländer (”Farang”) oder einheimische Kickboxer, zu erkennen an den auffälligen Shorts. Der normale Thai, in Einklang mit seiner sprichwörtlichen Freundlichkeit “Land des Lächelns”, schüttelt trotzdem nur den Kopf …
Resumé: Auch wenn die Straßenränder auf Phuket häufig verdreckt und voller Müll sind: Die paradiesischen Strandimpressionen entschädigen dafür und lassen Phuket zur schönsten Lauflocation der Welt erheben!
