6.12.2009

Sportlicher Rückblick 2009

Das Jahr 2009 neigt sich dem Ende zu und damit wird es auch für das AP Sportsteam Zeit einen Rückblick zu werfen. Was waren die emotionalen Höhepunkte, welche Tiefschläge mussten weggesteckt werden und wie geht es 2010 weiter? Heute konzentrieren wir uns auf die Highlights des Jahres 2009 und zusammenfassend kann sicherlich ein äußerst positives Resümee gezogen werden. maxiPR, der auch schon beim Hamburger Triahlon live vom Wettkampf berichtete, befragte dazu den beiden Triathleten:

MP(maxiPR): “2009 war sportlich ein besonders intensives Jahr, was waren die Highlights?”

Mathias: “Für mich gab es drei besonders starke Erinnerungen. Da war natürlich einmal der Hamburg Triathlon, ein echtes Gänsehaut-Erlebnis, mein erster Halbmarathon in Bissendorf und der Hannover Triathlon mit meiner Zeitverbesserung von 9 Minuten und damit nur 2 Minuten hinter Holger (grinst).”

Holger: “Klar, Hamburg war der absolute Hammer. Ich war aber nach dem etwas zähen Beginn mit dem Halbmarathon in Springe und dem Marathon in Hamburg besonders über die tollen Zeitverbesserungen beim Halbmarathon in Hiddestorf und beim 10 Kilometer Lönsparklauf froh. Und wenn ich nicht beim Triathlon in Hannover leicht erkältet an den Start gegangen wäre, dann hätte Mathias sicherlich kein Land gesehen (lacht), aber so war es ein spannendes enges Finish.”

MP: “War 2009 denn ein Jahr der absoluten Zeitverbesserungen? Und worauf ist das zurückzuführen?”

Mathias: “Ich laufe seit 2007 und das auch nur, weil ich die ganzen Heldengeschichten von Holger nicht so unkommentiert stehen lassen konnte. Anfang 2009 konnte ich nur maximal 7,5 Kilometer im Wettkampf laufen und jetzt ist schon ein Halbmarathon drin. Zudem haben sich die Kilometerzeiten bei knapp 5 Minuten eingependelt. Wer hätte das noch vor einem Jahr gedacht? Ein Hauptgrund waren sicherlich die vielen Trainingseinheiten, die sich allein beim Laufen auf 1.500 Kilometer pro Jahr summieren.”

Holger: “Ich denke, die Verbesserungen sind auch nicht nur auf das Mehr an Trainingsläufen zurückzuführen, sondern durch den Trainingsmix. Natürlich sind wir beide jeden Tag sportlich unterwegs, aber die Abwechslung aus Laufen, Rad und Schwimmen und damit die ständigen neuen Trainingsreize machen den Erfolg. Ich habe zudem jetzt in der Winterzeit angefangen mit Pilates, Box Condition und Spinning, um sowohl Ausdauer, Muskulatur und Körperstabilität zu trainieren. Das macht sich bereits jetzt beim Laufen bemerkbar.”

MP: “Gab es bei den ganzen Verbesserungen auch Rückschläge zu verkraften?”

Mathias: “Nein, das Jahr lief rundherum positiv.”

Holger: “Rückschläge nicht direkt, aber ich hatte mir beim Marathon in Hamburg im Frühjahr eine bessere Zeit ausgerechnet und konnte diese dann nicht erreichen. Es ist aber wichtig im Wettkampf auch festzustellen, dass es manchmal nicht zu dem ambitionierten Ziel reicht. Und dann sollte man sich nicht quälen, sondern aus dem Wettkampf den Druck rausnehmen. Viele haben das in Hamburg nicht gemacht und sind dann wenige Kilometer vor dem Ziel zusammengebrochen. Wir sind immer noch Freizeitsportler, da sollte man sich nicht selbst gesundheitlich Schaden zufügen.”

MP: “Seit Ihr eigentlich in einem Verein organisiert und habt Ihr einen Trainer?”

Mathias: “Trainer haben wir nicht direkt, aber ich bin beim SC Melle in der Triathlon-Abteilung. Das hat mir gerade am Anfang super geholfen, weil es dort regelmäßige Lauftreffs gibt und der Gruppenzusammenhalt auch über manches Motivationsloch geholfen hat. Ich fühle mich voll im Triathlon-Verein integriert und die Gruppe wird auch immer größer, weil Triathlon sehr an Popularität zunimmt. Zusätzlich bin ich im Organisationskommitee für den Triathlon in Melle 2010 tätig, bei dem auch die AP Design GmbH als Sponsor auftritt.”

Holger: “Ich selber bin im Fitness Club aktiv, aber in keinem Triathlon Verein. Gerne würde ich bei Hannover 96 im Triathlon-Verein mitmachen, aber das lässt die Arbeitszeit nicht zu. Der Sport sollte auch immer Nebensache bleiben, Familie und andere Freizeitaktivitäten dürfen nicht zu kurz kommen.”

MP: “Spielt das menschliche Miteinander zwischen den Athleten bei den Wettkämpfen auch eine besondere Rolle?”

Mathias: “Auf jeden Fall. Hier habe ich beim Alpseelauf in Immenstadt tolle Erfahrungen gemacht. Die Anfeuerungen von den Finishern im Zielbereich und die tolle Atmosphäre haben mich schwer beeindruckt.”

Holger: “Während des Laufs ist jeder sicherlich für sich allein unterwegs. Aber sowohl vor dem Lauf als auch besonders nachher im Zielbereich verbindet die gemeinsame Erfahrung. Die vielen Gespräche untereinander sind dann auch ein Grund für die Teilnahme an den Veranstaltungen.”

To be continued “Ausblick 2010″

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