30.10.2009

New Zeitfahrmaschine in Town Reloaded

Nachdem Holger zu Beginn der Saison ein neues Rennrad erworben hatte, nach zähen Verhandlungen mit den Budgetverantwortlichen innerhalb der Familie (wir berichteten), nennt nun auch Mathias ein neues Schätzchen sein Eigen.

Seit heute ist das Felt S32 in seinem heldenhaften Auftrag für das AP Sportsteam in Einsatz gestellt. Es kommt direkt vom Hersteller, denn es ist ein Ausstellungsstück von Felt Deutschland. D. h., es hat 0 km hinter sich, lediglich tausende bewundernder Blicke und zarter Streichler durch Fachhändler, die es zu Felt in den Showroom bei Oldenburg verschlagen hat.

Die Materialschlacht ist eröffnet

Ein Leichtgewicht aus Aluminium mit 9,4 kg Gewicht, einem Komponentensatz aus Shimano Ultegra und 105, einer Carbon-Gabel - das ist schon eine deutliche Steigerung für Mathias. Das Peugeot-Stahlrahmenrad, das (zumindest aus Sicht des Rahmens) älter ist als Mathias selbst, hat in 2009 gute Dienste geleistet und war für den Einstieg in den Triathlon-Sport genau richtig. Doch jetzt musste die nächste Stufe gezündet werden. Das S32 wird bei den Händlern für 1300-1500 EUR gehandelt. Welchen Schnäppchenpreis Mathias für das Ausstellungsstück ergattert hat, wird nicht verraten ;-)

Interessant in diesem Zusammenhang, was die wirklichen Freaks dazu sagen (wir sind folglich harmlos). In diversen Triathlon-Foren, die sich insbesondere der Lang-/Ironman-Distanz verschrieben haben, wird einem auf die Frage, welche Preisklasse für Einsteiger geeignet ist, kollektiv etwas geantwortet wie: “Naja, für 2000 EUR solltest Du etwas für den Anfang bekommen, allerdings nichts Dolles. Vielleicht kannst Du nach einem Jahr den Großteil der Komponenten erneuern, damit Du etwas Ordentliches bekommst.”. Das Spielchen muss man ja nicht mitspielen.

Oder doch? Holger liebäugelt mit aerodynamischen Laufrädern der Spitzenklasse, die pro Stück, nicht pro Satz, das zweieinhalbfache seines kompletten Rennrads kosten … das bringt zwar nur einige Prozent Zeitgewinn, für Holger ist es jedoch schlicht eine Frage der Optik und des Prestige. Oder ist das nur ein taktisches Manöver im Rahmen psychologischer Kriegsführung?

Wir werden sehen, wie der Wettlauf des Equipment weitergeht.

Fotoquelle: Felt GmbH

Kommentare

Also, das Rad ist schon stark. Was ich jedoch an den Triathlon Bikes so schätze, ist die Wuchtigkeit. Und die wird einmal durch eine breite Sattelstütze als auch durch die Laufräder erzeugt. Ansonsten sieht das Bike immer nur nach einem gepimpten Rennrad aus. Das hat jetzt weniger mit Prestige oder Zeitgewinn als einfach nur mit Optik zu tun.

Hinterlasse einen Kommentar

Dein Kommentar:

Security Code:

Kategorien