Lauf-Hopping per Shuttletransfer
Am heutigen Tag der Deutschen Einheit gab es ein riesiges Überangebot an Laufveranstaltungen in der näheren Umgebung. AP Sportsteam-Athlet Mathias hätte am liebsten gleich bei vier davon teilgenommen, doch finden die auch noch alle zur annähernd gleichen Uhrzeit statt. Ein mitdenkender Organisator hätte sich mit den Konkurrenzveranstaltern zusammengesetzt und einen sauberen Zeitplan mit nacheinander stattfindenden Wettbewerben koordiniert, am besten gleich noch mit einem kostenlosen Shuttletransfer zwischen den Locations, jeweils direkt nach Zieleinlauf. Doch so musste sich der Lauf-Hopping-willige (neue Wortkreation) Mathias leider auf ein einzelnes Event festlegen: Es wurde der Duathlon in Herford.
Verhältnis Gewicht - Geschwindigkeit nach Adam Riese
Eigentlich super: Ein Triathlon ohne das verhasste Schwimmen. Warum nicht immer so? Und es macht auch super viel Spaß. Die ersten 5 km, überwiegend auf Waldwegen, wurden von Mathias in unglaublichen 23:20 Min. gelaufen. Mit jedem verlorenen Kilo Gewicht gibt es 15 Sekunden Zeitgewinn pro Laufkilometer. Einfache Rechnung, oder? Mal schnell ausrechnen, wieviele Pfunde noch bis zum 3er Schnitt weg müssen… Beim Radfahren der 20 km ein sauberer 30 km/h Schnitt und die restlichen 5 km Laufen, dann nicht mehr ganz so drahtig, noch halbwegs so, dass man unter 1:30 Stunden gesamt bleibt, wenn auch knapp (1:29:45 Std.).
Schön war, dass es drei mal drei Runden gab, also drei Laufrunden, drei Radrunden, drei Laufrunden. Eigentlich mochte Mathias so etwas nicht, denn da sieht man ja nicht viel Neues währenddessen. Wenn es um Geschwindigkeit geht, erscheint so eine Rundenlösung jedoch die bessere Variante. Beim Triathlon Versmold hatte Mathias noch genau das kritisiert. Man lernt dazu.
Ostwestfälisches Sportspektakel
Die Herforder Veranstaltung des RC Endspurt war schon eine nette, kleine Veranstaltung ohne Hektik. Sicherlich für einen normalerweise langweiligen Feiertag das exakt richtige Programm. Das ostwestfälische Publikum wurde übrigens seinem Ruf gerecht: Mit Feiern haben die es nicht so. Selbst Klatschen, Jubeln, Anfeuern wurde schon sehr reduziert eingesetzt und nachdem die erste Hälfte der Teilnehmer im Ziel war, waren dann kaum noch Zuschauer da. Naja, sehr enthusiastisch war das jetzt nicht. Aber egal, war trotzdem super!
