7.09.2009

Trio verpasst knapp den Tagessieg beim Maschsee Triathlon in Hannover

Okay, das ist nicht ganz korrekt und vollkommen übertrieben. Aber der diesjährige Triathlon in Hannover war für die AP Sportsteam Starter ein so großer Erfolg, dass es sich wie ein Sieg anfühlte. Fastracer Weber machte seinem Namen alle Ehre und verbesserte sich mit einer Zielzeit von 01:21 Stunden gegenüber 2008 um 12 Minuten, Longleg Schmidt holte mit 01:19 Stunden über 5 Minuten raus und Sportskamerad Hurricane Schneider, der zum ersten Mal einen Triathlon absolvierte, legte mit einer 01:18 Stunden eine Superzeit hin.

Und dabei begann der Tag ein wenig holprig. Während Longleg noch mit Motivationsproblemen am Morgen kämpfte (es regnete, nein schüttete um 6 Uhr), träumte Mathias noch von einem triumphalen Zieleinlauf. Als seine 5 Wecker ihn dann endlich nach einer Stunde Gebimmel wach bekommen hatten, hieß es hurtig rein in das Auto und auf nach Hannover. Holger informierte währenddessen das Akkreditierungsteam und so konnte Fastrace, jetzt besser Longsleep, noch rechtzeitig in der Starterzoner einchecken.

Dann ging es in das 17 Grad warme Wasser. Natürlich ohne Neopren. Das hätte in der ersten Wechselzone einfach zuviel Zeit gekostet. Als dann das Startsignal ertönte, ließ sich Longleg von dem Tumult anstecken und legt mit langen Schwimmzügen los. Und nach ganz kurzer Zeit wurde ihm dann auch klar, warum man lieber in der zweiten Reihe starten sollte. Das ist ja wie Unterwasserringen…
Als die Rowdies dann alle weg waren, konnte endlich normal geschwommen werden und in Anbetracht der Startschwierigkeiten wurde mit 12:42 Minuten noch eine passable Zeit erreicht. Fastrace und Hurricane hatten vergleichbare Zeiten, wobei Fastrace Weber mal wieder in der ersten Wechselzone mit 02:15 Minuten eine phantastische Zeit hinlegt. Er ist und bleibt der Wechselzonenkönig.

Dann ging es auf die 20 Kilometer Raddisziplin und was eine rutschige Straße ist, bekamen am Sonntag alle Radfahrer zu spüren. War das glitschig. Selbst bei extrem geringer Geschwindigkeit rutschte das Rad wie auf Seife durch die Kurve. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 32 Stundenkilometern wurde dann auch die zweite Disziplin des Hannover Triathlons absolviert. Und wir hatten noch Glück nicht von den DTU Schiedsrichtern disqualifiziert zu werden. Waren die kleinlich. Mit Trillerpfeifen und lautstarken Ermahnungen wurden die Radfahrer auf angebliches Windschattenfahren hingewiesen. Wir haben uns gefragt, wie auf der schmalen Fahrbahn bei so vielen Fahrern kein Windschattenfahren möglich sein soll. Zumal wir hier bei einem Volkstriathlon sind und uns alle nicht für die Weltmeisterschaft qualifizieren wollen. Aber nun gut.

Nach 00:37 Minuten ging es für Longleg zum Laufen auf die letzten 5 Kilometer, knapp gefolgt von Fastracer und Hurricane Schneider. Dieser versuchte sein ambitioniertes Ziel von 20 Minuten auch gleich umzusetzen und flog geradezu am Rudolf-von-Bennigsen Ufer entlang. Nach knapp 3 Kilometer kassierte Hurricane dann Longleg Schmidt mit einer derartigen Geschwindigkeit, das dieser glatt aus seinem Wellness Laufrhythmus gerissen wurde. Alle Athleten des AP Sportsteam rannten dann die letzten Kilometer mit einer Durchschnittszeit von 04:30 Minuten pro Kilometer, so dass dem Triumph am Ende des Hannover Triathlons nichts mehr im Wege stand.

Fazit: Bescheidenes Wetter, scharfe DTU Wettkampfrichter, aber trotzdem ein toller Maschsee Triathlon Hannover.


Fastrace Weber und Hurricane Schneider nach dem Zieleinlauf

Kommentare

Als Teilnehmer des Teams kann ich die Einschätzung von Longleg nur bestätigen. Wir werden gemeinsam an der Zukunft arbeiten.
Beim nächsten Mal werde ich Handtuch und Fön nach dem Schwimmen nicht mehr verwenden und mich unsortiert auf das Fahrrad setzen.

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